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Bezahlkarte für Geflüchtete ist diskriminierend

Schweinfurt, 15. April 2024 - Agnes Conrad und Wolfgang Gutgesell, die Sprecher*innen des Kreisverbands Schweinfurt der Partei DIE LINKE, stellen sich vehement gegen die Einführung einer Bezahlkarte für Flüchtlinge.

Wolfgang Gutgesell befürchtet in seiner Funktion als Kreisrat des Landkreises Schweinfurt, dass die neue Regelung zu einer zusätzlichen Bürokratisierung und Kostensteigerung für den Landkreis führen wird. Zusätzlich sieht er eine deutliche Einschränkung der Flexibilität für die Menschen, die vor Kriegen und Verfolgung bei uns Schutz suchen.

"Das bisherige System, welches eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit bietet, Geldleistungen für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen, hat sich bewährt", meint Agnes Conrad. Nach Abzug der notwendigen Sachleistungen wie Unterkunft, Kleidung und Essen verbleiben den Betroffenen lediglich etwa 170 Euro. Die Möglichkeit, dieses Geld mittels einer Karte an einem Geldautomaten im Ankerzentrum abzuheben, ermöglicht es den Flüchtlingen, ihre finanziellen Angelegenheiten eigenständig zu regeln.

Die Einführung einer Bezahlkarte würde jedoch zu Einschränkungen führen, die den Menschen ihre grundlegende Flexibilität rauben würden. Mit Bargeld sind sie in der Lage, ihre Einkäufe nach ihren individuellen Bedürfnissen zu tätigen, sei es beim Einkaufen auf Flohmärkten oder bei anderen Gelegenheiten.

Die Linkspartei im Kreisverband Schweinfurt spricht sich daher entschieden gegen die Einführung einer Bezahlkarte für Flüchtlinge aus. Es ist wichtig, dass Flüchtlinge nicht zusätzlich durch bürokratische Hürden belastet werden und ihre Selbstbestimmung in finanziellen Angelegenheiten gewahrt bleibt.